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Oktober 2018

 

Januar 2018

Abschied von Dipl.-Psych. Hans-Jochen Hüsgen

(Psychologischer Psychotherapeut)

Unser Kollege Hans-Jochen Hüsgen ist im Alter von 76 Jahren von uns gegangen. Er war an die 20 Jahre ein aktives Mitglied in unserer Praxisgemeinschaft und fast täglich für seine Patienten ansprechbar. Ich kann mich nicht erinnern, dass er in der ganzen Zeit auch nur einmal krank war. Seine Familie hat ihn liebevoll Hansi genannt, für uns war er immer der Jochen.

In erster Linie hat er alles für seine Patienten getan. Aber auch wir konnten immer zu ihm kommen, wenn wir in der Pause oder zwischen zwei Patienten eine Frage hatten, so war er für uns da. In seiner ruhigen Art hat er sich über die Jahre ein breit gefächertes Wissen angeeignet, und sich auch immer wieder durch Weiterbildungen offen für neue Ansätze gezeigt. Man kann ihn mit Fug und Recht im wahrsten und positivsten Sinn des Wortes ein Therapeutisches Urgestein nennen.

Er hat auch mehr an sein Familie, die Kinder und Enkel gedacht, als an sich selbst. Auf Anraten aller ist er dann doch ein wenig kürzer getreten und auch einmal für sich selbst gesorgt. Wir haben uns alle mit ihm und für ihn gefreut, als er im Alter sich noch aufmachte und ein Musikinstrument zu spielen lernte. Es war schön, seine Aufregung und seinen Stolz miterleben zu dürfen, als er dann das erste Mal an einem Konzert in seiner Musikschule aktiv teilgenommen hat. Ebenso schön, dass er dann seinen Segelschein absolviert hat. Er war mit diesen Aktivitäten im Alter ein regelrechtes Vorbild für die Kollegen und viele Patienten. Er gönnte sich auch vermehrt den Rückzug in sein Domizil in Irland und das Leben dort im Kreise der irischen Nachbarn, einiger Schriftsteller und Freunde zu genießen, den Ben Bulben im Rücken und das Meer vor sich.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es in den Pausen in der Küche gehen kann, ohne dass wir uns gegenseitig mit unserem Gewicht hänseln und uns gemahnen gesünder zu leben. Aber das gute Essen und vor allem die Pralinen waren stärker.

Die plötzlich auftretende schwere Krankheit, der kurze Hoffnungsschimmer, er plante bereits seine Rückkehr an den Arbeitsplatz, dann das überraschende Ende, hat uns alle sehr erschüttert. Auch viele seiner Patienten hatten Tränen in den Augen, als sie von seinem Tod erfuhren. Der Raum ganz hinten links, dass war Jochens Zimmer, ist nun leer. Wir vermissen ihn sehr, den ruhigen Pol, auf den wir uns immer verlassen konnten und der für jeden ein offenes Ohr hatte. Wir sind uns im Klaren darüber, dass das Leben nun ohne Jochen weiter gehen wird. Aber der Neuanfang ohne ihn wird eine echte Herausforderung sein. Die Trauer über den Verlust ist noch frisch, jetzt stehen wir erst an der Schwelle und können es noch gar nicht fassen. Auf jeden Fall wird er in unseren Gedanken und unseren Herzen weiterleben.

                      Dipl.-Psych. Viola Hüsgen-Goernemann

                      M.S. Psych. Alexandra Dunja Bühring

                      Dipl.-Psych. Carina Graf

                      Dipl.-Psych. Susanne Kleine-Pralat

                      Dipl.-Psych. Dr. Joachim Stengel

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ZIMMER EINS  Das Patientenmagazin  Ausgabe Nr.2/2018

Deutsches Ärzteblatt / PP / Heft 9 / September 2017

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PP Deutsches Ärzteblatt 02/2014

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Auch im Original HIER zu sehen!

 

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Interview mit Dr. Joachim Stengel in der AOK-Publikation „Vigo“ 01/2011

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BILD-Zeitung, 8. Januar 1999

 

 

 

 

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